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Über megazin

Liebe Leserinnen,
liebe Leser,
vor genau 13 Jahren arbeiteten zwei Grafiker an einem Projekt, das innerhalb von zwei Wochen zum Leben erwachen sollte:
Ein Lifestyle-Magazin für Ingolstadt und die Region. Name noch unbekannt, die Redaktion erst zu ca. 50 Prozent vollständig. Ausgang ungewiss.
Eine Woche später standen die ersten Artikel und Fotos, es folgten Anzeigenkunden und die Grafiker werkelten von früh morgens bis spät in die Nacht. Der Name des Heftes: Noch immer nicht entschieden. Mail und Handys gab es nicht, Internet für die meisten noch ein Fremdwort und wenn, dann unerschwinglich und mit einem 33 Kbit- Modem auch äußerst langsam.
So verbrachten wir viele Stunden im Auto, um die nötigen Materialen von den Redakteuren, den Fotografen und Kunden in die Redaktion und zu den Grafikern zu bringen. Fotolabors verdienten damals noch richtig Geld, denn auch Digitalkameras gehörten noch der Zukunft an. Texte kamen entweder ausgedruckt auf gelochtem Druckerpapier oder auf einer Floppy-Disk. Während jetzt Sticks mit 8 GB gängig sind, auch darüber werden wir in wenigen Jahren verschmitzt lächeln, betrug die Kapazität einer High Density MFD- 2HD Floppy Disk schmale 1,44 MB. Nun ja, viel Spielraum hatten wir damals nicht, aber irgendwie ging es. Wenn auch mit 100 Floppys in der Tasche - ab zum Grafiker und alles rein in den Computer. Sofern der PC mitspielte, denn Abstürze waren damals an der Tagesordnung, wenn nicht sogar fast im Stundentakt gängig.
Da verging mindestens genauso viel wertvolle Zeit, wie jetzt beim Löschen von Spams, beim Abhören der Mailboxen von Handy, Büro-Telefon und dem privaten Schnurlosen.

Einen Tag vor Belichtungstermin: "Wie soll nun das Magazin für IN & Region heißen?", fragte mich der Grafiker. "Damned megazin", antworte ich und so stand der Name fest. Gerade noch rechtzeitig, um alles fürs Belichtungsstudio vorzubereiten.

Was ist denn das? Jede Seite in einem Heft, die nicht nur Schwarz/Weiß war, sondern auch weitere Farben enthielt, kostete richtig Geld. Und Zeit. Und das alles dauerte. Stundenlang schob die Belichtungsmaschine die einzelnen riesigen Bögen durch die Maschinen und drei Mitarbeiter kontrollierten das Ausgespuckte mit Argusaugen. Fand sich dann doch ein Fehler, so erfolgte eine Fehlerbehebung und eine erneute Belichtung. Kleine Korrekturen konnten wir mit einem dünnen Edding beheben, schließlich waren die meisten Seiten Schwarz/Weiß, oder einfach mit einem Tapetenmesser. Zwei Schnitte und ein Tesa und schon verschwand das dritte "f" in Schifffahrtsgesellschaft. Fehlte jedoch ein Buchstabe, war dies nicht ganz so einfach zu lösen.

Sehnlichst erwartet, erschien Ende November 95 die erste Ausgabe von megazin, komplett in Schwarz/ Weiß, nur der Umschlag bestach durch Farbe. Was damals begann, feiert mit der Ausgabe 11/2008 ein Jubiläum. Im November feierten wir die 150. megazin-Ausgabe, und damit das älteste Lifestyle-Magazin für Ingolstadt und die Region. Unsere Party zur 150. Ausgabe stieg am Sa., 22.11., im Eiskeller Ingolstadt.
Und in der 150. + 1 Ausgabe verraten wir Ihnen auch ein paar Geschichten aus den 90ern: Z.B., dass Coolio unbedingt bekifft mit unserem Firmen- Smart fahren wollte, Rednex mit 1,8 Promille zum Interview erschienen und Lionel Richie unbedingt ein Autogramm von uns wollte. Wie viele Flaschen Schnaps Kool & the Gang backstage getrunken haben und warum Willy Astor einfach so ein Interview mit uns unterbrach und Scooter lieber mit uns frühstückte, als nach dem Konzert ein Interview zu geben.
Obwohl, haben wir das nicht schon alles in den letzen 13 Jahren in der megazin erzählt? Am besten, einfach nachlesen, bestimmt haben Sie oder Ihr Nachbar eine Ausgabe von damals im Schrank, schließlich beträgt die verteilte Druckauflage der letzten Jahre ca. 2.500.000 megazin!

Party on!

Daniel Melegi

Chefredakteur

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